Nächtlicher Tanz
Nov. 20th, 2007 12:22 pmNächtlicher Tanz 7
Diese Fic geht weder gross nach dem Manga und vom Anime habe ich zuwenig gesehen um mich daran halten zu können. Nur eines, die Geschichte spielt ca. fünf ein halb Jahre nach dem Battel City Turnier.
Yami/Atemu = Yugi.....Seth = Seto... begriffen?
Na dann los geht’s.
-----Yugi-----
„Endlich, ich dachte schon die gehen nie mehr fort. Seto hatte eindeutig recht, der Medienrummel ist gigantisch. Ich wusste zwar das Infos über mich heiss begehrt sind, aber das hat mich jetzt voll umgehauen. Die sind ja ausgerastet, als ich die Rede heute gehalten habe.“
Geschafft liess sich der Jungunternehmer in seinen Sessel, in seinem Büro, fallen. Vollkommen erschöpf von dem Tag den er hinter sich hatte betrachtete er den älteren der sich auf die Tischkante seines Bürotisches gesetzt hatte.
„Was hast du erwartet? Das sie es einfach übergehen und nicht weiter nachforschen. Es ist schliesslich eine Sensation wenn der Leiter eines, der grössten und mächtigsten, Spiele Entwicklungs- Unternehmen plötzlich so einfach aus der Versenkung auftaucht und so mal schnell eine Rede hält und danach frischfröhlich an einem der Wettbewerbe teilnimmt. Vor allem wenn besagter Unternehmer davor fünf Jahre lang vor den Medien geflohen war.“
Der spöttisch amüsierte Unterton in Pegasus Stimme war nicht zu überhören. Auch das funkeln in seinen Augen sprach dafür, das er sehr belustigt war über die Klagen seines Geschäftspartners.
„Schon gut, ich hab’s ja verstanden. Musst mich nicht noch damit triezen.
Was hast du heute noch vor?“
Der Versuch von Thema abzulenken war zwar offensichtlich, aber das störte Yugi nicht im geringsten, da er zum einen zu müde von der letzten Nacht und den heutigen Tag war und zum anderen einfach keine Lust hatte weiter über dieses Thema zu diskutieren.
„Okay, okay eure Hoheit, ich lass dich damit in ruhe. Es macht keinen Spass wenn du zu müde bist. Da lass ich dich lieber in ruhe. Aber wieso bist du so müde? Das heute war auch nicht härter als ein normaler Arbeitstag. Oder hast du letzte Nacht nicht geschlafen vor lauter Nervosität? Wie hast du den das wieder geschafft?
So blass und erschöpft hatte ich dich zuletzt gesehen, als wir mit Morris verhandelt hatten.
Was mich angeht, ich habe heute Abend eine Verabredung, darum habe ich auch nicht mehr viel Zeit zu reden, da ich erwartet werde. Was wirst du noch machen? Ausser zu schlafen, was du unbedingt solltest.“
„Jetzt noch nicht, später werde ich ganz bestimmt schlafen gehen, aber davor muss ich noch einige Sachen in Ordnung bringen, die der Klärung bedürfen.“
„Was meinst du den damit? Hat das vielleicht zufälligerweise mit einem gewissen Unternehmerkonkurrenten zu tun, den du heute so angehimmelt hast?“
Der gespielt unwissend verwirrte Gesichtsausdruck Pegasus, war eindeutig einen Oskar wert, wenn Yugi nicht genau wüsste, das der ihm Gegenübersitzende sicher über weit mehr informiert war, als er jemals zugäbe. Hätte er ihm die Masche beinahe abgekauft. Yugi empfand das Schauspieltalent das sein Geschäftspartner an den Tag legte wirklich überwältigend, aber nicht im freundlichen sinne.
„Wenn’s dich interessiert lies doch meine Gedanken!“
Leicht sauer erhob sich der Lilaäugige halb aus seinem Sessel um sich sofort wieder hinein fallen zu lassen, da er einfach nicht die Kraft fand jetzt noch ein Streitgespräch mit Pegasus zu führen. Er würde alle seine verbliebenen Energien für nachher aufheben, da ihm das wesentlich wichtiger erschien. Schliesslich hatte er ein persönliches Interesse an Seto Kaiba, das bedeutete ihm viel mehr, als das letzte Wort in einer Diskussion, die er sowieso verlieren würde, zu haben.
Und den kühlen Jungunternehmer zu überzeugen, dass er ein Echtes Interesse an ihm hatte und sich nicht einfach einen Spass mit ihm erlaubte, würde sicherlich nicht einfach vonstatten gehen.
Aber wenn er nur an den Kuss im Morgengrauen dachte, lief ihm ein heisser Schauer den Rücken hinunter. Von seinen Gefühlen zu dem sinnlichen jungen Mann ganz zu schweigen.
Er hatte damals gedacht nie mehr eine Chance zu bekommen seinen Wunschtraum zu erfüllen. Und er würde einen Teufel tun und zulassen das Seto wieder aus seinem Leben verschwand. Nicht mit ihm!
Der entschlossene Ausdruck der sich auf sein Gesicht geschlichen hatte nicht bemerkend, wandte er sich wieder seinem Gegenüber zu, das er kurzzeitig vergessen hatte.
„Du weißt ganz genau, dass ich dich nicht lesen kann Yugi. Deine Abwehr ist einfach zu gut, da komm nicht mal ich rein.“
Kurz huschte ein verdrossener Ausdruck über Pegasus Gesicht, der aber sofort wieder hinter seiner Maske verschwand. Pegasus liess sich wirklich selten echte Gefühlsregungen anmerken, meistens konnte niemand hinter seine Maske blicken. Doch mit der Zeit hatte Yugi gelernt selbst die kleinsten Gestiken und Mimiken richtig zu deuten.
Er wusste ganz genau das seine Unfähigkeit ihn zu lesen, an dem älteren nagte. Das war nämlich dessen Selbstbewusstsein gar nicht gut bekommen, als er das herausgefunden hatte.
Um seinen Geschäftspartner auf andere Gedanken zu bringen fragte er: „Seit wann gehst du den wieder mit jemanden aus. Ich dachte du hättest beschlossen, das dass einfach eine Zeitverschwendung sei.
Und wer ist den die/der Glückliche?
Wem darf ich gratulieren, das er/sie dich aus deinem Schneckenhaus heraus gelockt hat?
Kenn ich die Person sogar?“
Leicht ungeduldig starrte er nun in das Vollkommen verschlossen wirkende Gesicht des älteren. Ein untrügliches Anzeichen dafür das dieser etwas zu verbergen hatte und nicht daran dachte mit der Wahrheit heraus zu rücken.
„Das werde ich dir sicherlich nicht sagen. Da du mir ja auch nichts über deine Beziehung zu unserem allseits bekannten Drachen sagst, werde ich wohl für mich das gleiche Recht in Anspruch nehmen. Auch ist alles noch in den Kinderschuhen und noch überhaupt nicht sicher, aber ich habe vor das heute ein bisschen zu ändern.
Darum gehe ich jetzt, wünsche eine gute Nachtruhe, wenn du dazu kommst.“
Kaum war das letzte seiner Worte verklungen, war Pegasus auch schon durch die Bürotür entschwunden. Er hatte Yugi nicht mal Zeit gelassen sich von ihm zu verabschieden, so schnell war er aus dem Büro gerast. (1)
>Was sollte jetzt den das. Als wenn er Angst hätte noch mehr zu verraten, so schnell ist der abgedüst. Das entspricht doch sonst nicht seinem Verhalten. Da bekommt man glatt den Eindruck das unser „Lieber Zyniker“ unsicher und ängstlich ist. Was für eine Sensation, das habe ich ja noch nie am ihm erlebt.
Na ja, was soll’s. Es bring nichts mir jetzt den Kopf darüber zu zerbrechen. Es wird sich schon alles klären wenn es an der Zeit ist.<
Mit diesem abschliessenden Gedanken machte sich Yugi auf den Weg zum Hinterausgang des Gebäudes um seine Verabredung nicht unnötig warten zu lassen.
(1) Irgendwie hab ich wohl nen Faible dafür, dass Pegasus immer so einen Abgang macht. Mit wem er sich wohl trifft?
So wieder ist ein Kapitel zu ende. Nächstes Mal wird enthüllt mit wem Pegasus sich trifft und die grosse Aussprache kommt. Werden die beiden zu einander finden oder macht ihnen das Schicksal oder ihre Vergangenheit noch einen Strich durch die Rechnung?
Bye
white_Sin