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Nächtlicher Tanz 6

 

 

Diese Fic geht weder gross nach dem Manga und vom Anime habe ich zuwenig gesehen um mich daran halten zu können. Nur eines, die Geschichte spielt ca. fünf ein halb Jahre nach dem Battel City Turnier.

Yami/Atemu = Yugi.....Seth = Seto...  begriffen?

Na dann los geht’s.

 

(Wie immer nicht meines und Geld krieg ich auch keines!!)

----- Yugi -----

 

Yugi stand da, als hätte man ihm einen nassen Lappen ins Gesicht geklatscht, und starrte seinem Geschäftspartner hinterher.

> Das kann doch nicht wahr sein, schon wieder eine! Der wievielte Paparazzo ist es in diesem Monat schon? Begreifen die den nicht das sie keine Chance haben?<

 

-----Allgemein -----

 

In diesem Moment liess Joey’s Geduld endgültig nach und seine Freude über ihr Wiedersehen brach den Bann, der Bewegungslosigkeit, der über den alten Freunden lag.

Mit einem „Hey Kumpel, wie geht’s dir altes Haus?“ wandte er sich strahlend an den  perplexen Yugi.

 

Dieser hatte Glück, denn hätte Joey nicht eine gute Selbstbeherrschung entwickelt wäre er sicher geknuddelt worden.

 

Joey konnte sich kaum noch davon abhalten seinem bestem Freund um den Hals zu fallen, doch wenn er an den feurigen Blick den Kaiba Yugi vorhin geschenkt hatte dachte, unterliess er das besser. Er wollte alle seine Knochen in heilem Zustand behalten.

 

Denn entweder war die Anziehung den beiden noch viel stärker, als er dachte – denn sie hatten sich ja fünf Jahre nicht mehr getroffen – oder sein Diskotipp war erfolgreich und Yugi war am vorigen Abend in Seto’s Stammdisko.

UND! Er konnte eigentlich davon ausgehen, dass Seto gestern ‚Frusttanzen’ war.

Allein schon Mokuba’s und sein Auftritt sollte dafür gesorgt haben.

 

Der Kleine hatte ihm ja auch verraten, dass die menschliche Kühltruhe immer noch über die Unfähigkeit seiner Angestellten erbost war.

Seto’s Spitzel konnten nicht das geringste über die Vergangenheit des World Games Erben herausfinden.

Als Mokuba ihm erzählte das dieser Informationen über seinen Konkurrenten sammelte und am verzweifeln war über das Wenige, dass seine Leute über Yugi Yashimoto in Erfahrung gebracht hatten, musste er wirklich an sich halten sonst wäre er von Lachen beinahe zusammen gebrochen.

 

Er empfand das als Ironie des Schicksals. Und als er Mokuba über die den Grund seines Lachanfalls aufgeklärt hatte konnte dieser ihm nur zustimmen.

 

-----Seto-----

 

>Denk nicht mal daran Yugi zu umarmen Hündchen! Wenn du das wagst wirst du für sehr lange Zeit leiden, das verspreche ich dir.<

 

Seto besah sich die begeisterte Begrüssung Joeys mit Argwohn und Eifersucht, auch wenn er das sich niemals eingestehen würde. Die Überschäumende Freude das blonden behagte ihm nun gar nicht. Tat sie nie und in Verbindung mit Yugi erst recht nicht!

 

Er wollte es sich ja nicht eingestehen, aber die Begrüssungsszene die sich jetzt vor seinen Augen abspielte, als auch die anderen sich einen ruck gaben und den lila äugigen mit Handschlägen, Schulterklopfen und Umarmungen begrüssten, versetzte ihm einen Stich ins Herz.

Er wusste zwar genau warum, aber das machte es nicht besser.

 

Wie immer stand er nur daneben, nicht dazu gehörig, nicht wichtig.

Doch hier wollte er dazu gehören, dabei sein.

War Yugi um den es hier ging nicht schon immer etwas besonderes für ihn gewesen, einzigartig nicht zu vergleichen.

Zuerst als Rivale, später als die Erinnerungen zurück kamen als Freund.

Auch wenn sich Seto noch weitaus mehr gewünscht hatte. (1)

 

-----Allgemein-----

 

Die Begrüssungsszene hatte etwas rührendes an sich, Yugi sah immer noch vollkommen überrannt aus, und schien sich auch noch nicht wirklich bewusst zu sein das er in den nächsten 10 Minuten bei der Einweihungsfeier unten eine Rede halten sollte.

Wer konnte es ihm auch verdenken, erst der Schock über die Identität seines nächtlichen Unbekannten und nun die Freude über das Wiedersehen seiner alten Freunde.

Erst die Musik die vom Fest herauf tönte riss ihn aus seinem Taumel.

 

Auf einmal ging alles ganz schnell. Ohne seine alten Freunde noch eines Blicks zu würdigen stürmte Yugi von seinem Wohnzimmer ins Schlafzimmer und knallte die Türe hinter sich zu.

 

Seto, Mokuba, Joey, Duke, Tristan, Serenity, Tea und Mai waren absolut sprachlos und blickten ihn nur ungläubig hinterher.

 

Die Stille war immer noch intakt als die Türe zu Yugi’s Schlafzimmer wieder aufgerissen wurde und eben dieser abgehetzt im Türrahmen erschien.

 

„Sorry Leute, aber ich habe im Moment leider keine Zeit mit euch Wiedersehen zu feiern, denn ich werde erwartet. Wir können das gerne nachholen aber jetzt habe ich eine Rede zu halten und ich bin auch für den Duell Monsters Wettkampf eingeschrieben.

Bitte nehmt mir das nicht böse, aber ich habe euch wirklich nicht erwartet. Joey hat ein riesiges Geheimnis daraus gemacht wen er heute mitbringt. Eigentlich habe ich viel eher mit seiner zu künftigen gerechnet, da er ja schon seit einiger Zeit Andeutungen, er sei endlich in Festen Händen, gemacht hat.“

Mit einem leicht verunglückten und um Verzeihung bittenden Lächeln sah Yugi die anderen an.

 

Ausser Seto hatte noch niemand geschalten was der Stachelhaarige meinte und dem entsprechend sahen sie Seto auch alle an als er meinte: „Du willst also endlich an die Öffentlichkeit treten.“

 

Es war eine Feststellung keine Frage auch, wenn man genau hin hörte,  den erstaunten Unterton heraus hören konnte.

 

„Ja, es wird Zeit mich endlich zuerkennen zu geben. Das Versteckspiel hat lange genug gedauert, aber wie ihr ja sicher mitbekommen habt wäre die ganze Scharade bald aufgeflogen. Die Paparazzi haben es oft genug versucht und mit der Zeit sind sie immer weiter vorgedrungen, so dass ich mein Bild ohnehin bald in der Regenbogenpresse wieder finde. Da ist es besser, wenn ich selbst den Zeitpunkt wähle und auch den mir passenden Ort. Dann sind sie auf meinem Terrain.“

Ernst und entschlossen antwortete der ein bisschen kleinere Seto.

 

„Kann ich verstehen.“ war Seto’s einzige Erwiderung darauf.

 

„Hey was ist hier eigentlich los!“ rief Tristan, der gar nichts verstand von dem Gerede.

 

„Ja, könnte uns das einer mal aufklären?“ stimmten die anderen, ausser Joey der wusste mittlerweile von was gesprochen wurde, Tristan zu.

 

„Tut mir leid das kann ich jetzt nicht ich habe keine Zeit mehr. Fragt einfach Joey der wird euch die meisten Fragen beantworten können. Und nun kommt ich muss runter und ich denke ihr wollt den Beginn der Festivitäten nicht verpassen.“ Mit diesen Worten scheute Yugi die ganze Bande aus dem Penthouse und in den Aufzug.

 

Wenige Sekunden später waren sie unten angekommen und drängten ins Freie.

 

Nur Yugi und Seto blieben ein bisschen zurück.

 

-----Yugi&Seto-----

 

Also der Jungunternehmer sicher war das die anderen ausser Hörweite waren wandte er sich seinem grössten Konkurrenten und gleichzeitigen heimlichen Schwarm zu.

 

„Bitte Seto können wir kurz miteinander sprechen?“ bittend sah Yugi in Seto’s Augen.

 

„Was willst du?“ brummte dieser nur angefressen, konnte er sich doch denken worauf der ein wenig jüngere hinaus wollte.

>Sicher würde dieser ihm jeden Moment sagen das das letzte Nacht ein Fehler war und sie alles vergessen sollten. Das das alles nur aus einer Laune heraus entstanden war und das sie das Treffen am späteren Abend streichen sollten. Und das passte ihm nun gar nicht, schliesslich waren da immer noch seine Gefühle die auch in 5000 Jahren nicht verschwunden waren. Auch wenn sie wohl zweifellos unerwidert blieben.<

 

Was Seto aber nicht wusste das sich der minimal jüngere mit ganz ähnlichen Gedanken und Gefühlen herum schlug.

 

>Bitte Ra lass ihn mich nicht abweisen! Noch mal wie damals werde ich das nicht durch stehen.

Als er sich damals von mir losgesagt hatte und sich mit der Dunkelheit verbündet hatte starb etwas in mir und ich begriff zum ersten Mal vollkommen was er mir tatsächlich bedeutete. Ich glaubte ich würde vor Sehnsucht und Schmerz vergehen, als ich in diese kalten, feindseligen Augen blicken musste und dort nichts als Wut und Hass vorfand.

Nichts war mehr von der einstigen engen Freundschaft und dem blinden Vertrauen übrig geblieben.

Bevor damals der Krieg mit den Priestern begann hätte ich ihm ohne Bedenken Ägypten und mein Leben anvertraut, in festen und sicheren Glauben in unsere Freundschaft und seine Loyalität.

Wie sehr ich mich doch getäuscht hatte.

Dieser Bruch hatte mir das Herz herausgerissen und meine Seele zerbrochen.

Ich war danach nur noch ein Scherbenhaufen und alles was mir blieb war dafür zu Sorgen das mein Land in Sicherheit und Frieden war.

Am Ende hatte ich gesiegt, doch um welchen Preis. Alles was mir lieb und teuer war zerstört und besudelt von der Habgier anderer.<

 

„Seto du weißt das wir das hier miteinander klären müssen. Leider haben wir jetzt weder die Zeit noch den Ort dafür um das zu tun. Bitte lass uns heut Abend bei mir im Penthouse darüber reden. Ich weiss eigentlich waren wir in der Disco verabredet, aber in anbetracht der Umstände hielte ich das für besser. Stimmst du mir da zu oder hast du einen besseren Vorschlag?“

>Hoffentlich knallt er mir jetzt nicht an den Kopf, das er nicht mehr mit mir zu tun haben will und ich das Treffen heute Abend vergessen kann.<

 

„Ich hatte zwar nicht erwartet das du mir überhaupt etwas erklären willst, ganz zu schweigen davon das du das Treffen am Abend doch noch statt finden lassen willst. Aber mich würde es schon interessieren wieso das ganze Versteckspiel, aber ich schlage vor das wir das bei mir machen, da ich nicht die geringste Lust habe von einer Horde Reporter verfolgt zu werden. Und das wird geschehen, wenn du die Bombe platzen lässt. Du wirst dich wohl noch erinnern wo ich wohne. Ich schlage daher vor du schleichst dich nachher, wenn du hier alles erledigt hast raus und fährst zu mir, es gibt auch was zu essen wenn du möchtest. Falls du dir wegen Mokuba sorgen machst der Übernachtet heute bei seinem Freund der hier wohl auch noch auftauchen wird.

Ich bin mal gespannt was du mir erzählen willst.“

 

>Ganz ruhig Seto ganz ruhig. Du packst das schon, er will dir nur nicht hier in der Öffentlichkeit sagen das letzte Nacht ein Fehler, mach dir gar nicht erst irgendwelche Hoffnungen.<

 

„In Ordnung, dann werde ich wohl gegen sieben bei dir eintreffen.“

 

 

 

 

 

 

(1)   Das wird schon Seto. Hat man dir nie gesagt das alles Wünsche irgendwann in Erfüllung gehen, manchmal dauert so was eben länger und man erkennt es nicht immer sofort. Auch wenn ich euch nicht einfach machen werde. *fg*

 

 

Das war lasch. Aber ich hoffe ich werde mich wieder bessern. Auf Wunsch ein bisschen länger, sozusagen als Trost für die lange Wartezeit.

bye white_Sin


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