Nächtlicher Tanz
Nov. 22nd, 2007 05:34 pmNächtlicher Tanz 8a
Diese Fic geht weder gross nach dem Manga und vom Anime habe ich zuwenig gesehen um mich daran halten zu können. Nur eines, die Geschichte spielt ca. fünf ein halb Jahre nach dem Battel City Turnier.
Yami/Atemu = Yugi.....Seth = Seto... begriffen?
Na dann los geht’s.
-----Yugi-----
„Ganz ruhig alter, alles ist in Ordnung. Bald bin ich bei ihm und dann werden wir uns aussprechen.
Keine Angst alles wird gut, wir werden uns in die Arme fallen und uns ewige Liebe schwören und für immer zusammen bleiben.
Ganz ruhig, alles kommt in Ordnung.“(1)
Während der ganzen Fahrt zu Seto’s Haus murmelte Yugi sich selbst solche beruhigende Worte zu.
Er war schrecklich aufgeregt, denn hier ging es um etwas, dass ihm sehr wichtig war. So wichtig, dass er sogar seine sonst so ausgeglichene Gemütsverfassung verloren hatte. Und das war ihm in solchen masse noch nie geschehen.
Zum Glück hatte er nicht weit zu fahren, denn ihm zitterten manchmal die Hände, sodass er das Lenkrad fest umklammern musste. Ein anderes Mal stand ihm der Schweiss auf der Stirn, dass er ihm in dicken fetten Tropfen das Gesicht runter lief.
Er konnte sich einfach nicht helfen, er war nervös!
Auch wenn der heutige Tag, bei all dem Stress und den unvorhergesehenen Ereignissen, doch erfreulich verlaufen war.
Seine alten Freunde, die nachdem sie Joey aufgeklärt hatte sehr verschüchtert gewirkt hatten, waren doch noch wieder aufgetaut und sie alle hatten danach noch sehr viel Spass miteinander. Sicher es war noch längst nicht alles wieder beim alten, das würde es auch nie wieder sein.
Aber ein loses Freundschaftliches Verhältnis zu den anderen wäre sehr schön. Sie alle hatten ihr eigenes Leben und niemand war wirklich unglücklich damit. Es war schön gewesen, das sein alter Kumpel sich die Mühe gemacht hatte alle zusammen zu trommeln, aber er hatte die letzten fünf Jahre auch ohne sie überlebt.
Zuerst war es damals wie ein Schock gewesen, alles so fremd und riesig, dass ihm gar nicht in den Sinn gekommen war grossartig um den Verlust seines alten Heimes zu trauern. Denn jeder Gedanke an Domino City war irgendwie verbunden mit der Erinnerung an seinen Grossvater, und das konnte er in der Zeit einfach nicht ertragen sonst wäre er total zusammen gebrochen.
Sicher war diese Taktik nicht sehr erfolgreich, denn als die erste Gewöhnungsphase zu ende war, verglich er immer mehr mit seiner alten Heimat. Und so kam das Heimweh zu seinem sonstigen Schmerzen hinzu.
Zum Glück war er damals nicht allein gewesen. Er konnte sich gar nicht vorstellen, wie schlimm seine Seelischenqualen sonst hätten sein können, wenn nicht sein Onkel Yusaki beim ihm gewesen wäre.
Er war sein Fels in der Brandung, sein sicherer Hafen zu dem er sich flüchten konnte, wenn er nicht weiter wusste. Sein Onkel war wirklich der beste.
Als er ihm damals erzählte, dass er sich schon bevor er nach Amerika gekommen war heftig in einen anderen jungen verliebt hätte, war dessen einzige Frage ob dieser jemand es auch wert sein würde.
Das war alles.
Keine bohrenden Fragen.
Keine Beleidigungen oder sonstiges in der Richtung.
Natürlich hatte sein Onkel auch nie erfahren von wem er denn so geschwärmt hatte, denn obwohl Yusaki eine, was Geschäftliche Dinge anbelangte, hohe Meinung von Seto Kaiba hatte wäre er sicher nicht mit dieser Verbindung einverstanden gewesen.
Den nach ihm, gehörten das Geschäftsleben und das Private einfach nicht zusammen. Da das nur in den seltensten Fällen gut ging, da konnte sein Onkel ein Lied davon singen. Das war eine, für seinen Onkel schmerzhafte, lehre gewesen.
Und im grossen und ganzen stimmte Yugi seinem Onkel ja auch zu, aber wenn man sich liebte, dann sollte man doch in der Lage sein einen Weg zu finden sowohl für das Geschäftliche, als auch für das Private einen Raum im Leben zu schaffen.
Aber er würde ja sehen was der Abend für ihn auf dem Lager hatte, vielleicht das was er sich wünschte, vielleicht aber auch nur ne Affäre, wer wusste das schon, er auf jedenfall hoffte das Beste.
-----Seto-----
>Wie spät ist es? Bitte lieber Gott, wenn es dich den gibt, vergiss einen Abend lang das du mich hasst und lass zu das ich das mit Anstand und Würde hinter mich bringe. Es ist ja schon genug das ich mich in meinen grössten Konkurrenten, den ich in der Geschäftswelt habe, verliebt habe, aber lass nicht zu das ich mich an diesem einen Abend vollkommen zum Narren mache. (2)
Auch wenn ich wohl nahe daran bin. Schliesslich habe ich noch nie, ausser für meinen kleinen Bruder, gekocht.
Ich muss wirklich verrückt sein!<
„Wenn das jemals an die Öffentlichkeit kommt, bin ich erledigt. Mein Ruf wird flöhten gehen.“ Bei dieser Feststellung zog Seto eine Mine als würde in den nächsten Stunden die Welt untergehen.
Aber es war die einzige Möglichkeit sich davon abzulenken, das er schrecklich nervös war. Er richtete schliesslich nicht jeden Tag ein romantisches Dinner für die Person, die man seit 5000 Jahren liebte, und wusste nicht im geringsten was man von besagter Person zu halten hatte.
Und besagte Person sollte auch noch jeden Moment an der Tür klingeln, wenn sie nicht zu spät sein wollte.
Yugi hatte gesagt gegen sieben, und das würde es in 2 Minuten sein.
Also was musste er noch vorbereiten.
Der Wein war bereit, das Essen würde 10 Minuten nach 7 Uhr fertig sein, das Dessert war kaltgestellt, die Appetithäppchen waren auch bereit, geduscht und Umgezogen war er auch, die Kerzen, halt die Kerzen waren noch nicht angezündet das musste er unbedingt noch machen.
So nun fehlte nur noch sein Gast.
7.05 Uhr, Seto begann runden im Wohnzimmer zu drehen. Immer wieder stoppte er vor den grossen Fenstern um zu überprüfen ob „er“ endlich angekommen wäre, aber nichts, kein Auto war in Sicht weit und breit.
Den Backofen hatte er schon runter gedreht, damit die Lasangne nicht anbrennen konnte, und die Kerzen hatte er wieder gelöscht, lieber noch nicht fertig mit den Vorbereitungen wirken, als das alles runter gebrannt oder angekokelt ist.
7.15 Uhr, der älteste Kaiba goss sich ein Glas Wein ein um sich zu beruhigen. Es konnte nicht angehen, dass er sich wegen einem abgebrochenen Gartenzwerg so wahnsinnig machte. Das Yugi Yashimoto keinesfalls einem abgebrochenen Gartenzwerg glich, sondern viel eher sein perfekter Traummann war, übersah er mal grosszügig.
Mit jeder Minute die verstrich wurde Seto wütender auf seinen säumigen Gast.
Er war es der eine Aussprache wollte!
Er war es der gesagt hatte, er würde gegen 7 Uhr kommen.
Er war es der zu spät war.
Und wenn Seto Kaiba eines auf den Tod nicht ausstehen konnte, dann war es wenn man ihn versetzte!
Das wagte nicht mal sein kleiner Bruder bei ihm und er würde den Teufel tun und sich NICHT bei Yugi Yashimoto revanchieren, wenn der Stachelhaarige denn endlich mal bei ihm auftauchen würde.
Aber es sah so aus als wäre alle Vorbereitung für die Katz gewesen.
Und das enttäuschte Seto ungemein.
Denn ganz tief in ihm drin hatte er doch gehofft nicht einfach nur ein kleines Abenteuer für seinen Geschäftsrivalen zu sein.
Und nachdem sich der andere so bemüht hatte ihn zu dieser Aussprache zu bewegen, war das kleine Stück Hoffnung in ihm drin gewaltig gewachsen, so dass es sein ganzes Herz eingenommen hatte.
Aber anscheinend hatte sich Yugi kein Stück verändert seit damals.
Damals, als er geglaubt hatte alles seine Träume seien in Erfüllung gegangen.
Es war ein gigantisches Fest zu ehren Amuns gewesen. Der Wein floss in Strömen, alles feierte. Das Volk, die Edlen und die Priester Ägyptens versanken im Festtaumel, selbst vor dem Pharao machte dieser Taumel keinen halt.
-----------------------------------Flashback / Seto’s Erinnerungen----------------------------
Es war der zweitletzte Abend des Festes gewesen, niemand war noch ganz nüchtern. Es gab ein riesiges Festmahl im Palast und alles was irgendeinen Rang und Namen hatte war zugegen.
Auch der Hohepriester des Seth.
Die Nacht war schon weit fortgeschritten, als Seth der sich sorgen gemacht hatte um seinen Jugendfreund Atemu, den jüngeren in einem ihrer Verstecke der Jugend im Garten aufgespürt hatte. Sie waren vollkommen allein, nur der Mond schaute zu wie diese beiden so unterschiedlichen Menschen, nah nebeneinander sassen und sich unterhielten. Sie sprachen von ihrer gemeinsamen Vergangenheit und spekulierten was die Zukunft ihnen wohl bringen würde.
Sie waren noch jung. Der eine gerade erst zum Hohepriester ernannt worden und der andere durch den frühen Tod des Vaters, bei der letzten Nilschwemme, zum Pharao gekrönt worden.
Sie waren jung und waren das erste Mal seit langer Zeit allein miteinander, was gefeiert werden musste. So lehrte sich ihr Vorrat an Wein im laufe der Zeit rapide, während die beiden sich über das letzte Jahr unterhielten und was sie für Erfahrungen gemacht hatten.
Irgendwann war Atemu betrunken eingeschlafen, Seth der seinen jüngeren Freund nicht draussen schlafen lassen wollte, nahm diesen Huckepack und trug den schlafenden in dessen Gemächern. Zum Glück waren des Pharaos Gemächer auch über dessen Terrasse zugänglich, denn der ältere wollte nicht das sein kleiner Freund so von irgend jemand anderem gesehen wurde.
Seth der selbst schon vor Müdigkeit und wegen dem ungewohnten hohen Alkoholkonsums taumelte war unendlich froh endlich in Atemu’s Gemächern angekommen zu sein, denn lange hätte er den anderen nicht mehr tragen können.
Der lilaäugige war die ganze Zeit nicht aufgewacht, aber sobald ihn sein Jugendfreund, nachdem er ihn bis auf ein Lendentuch vollkommen entkleidet hatte, auf seinem Bett ablegen wollte erwachte er wieder und klammerte sich an Seth fest als gäbe es kein morgen.
Dieser war nun vollkommen überfordert, denn die Nähe zu seinem Pharao weckte ein Verlangen im ihm, dem er niemals nachgeben durfte, wollte er nicht alles verlieren was ihm lieb und teuer war, einschliesslich Atemu’s Freundschaft.
Bevor Seth den halb im Bett liegenden nach dessen Gründen fragen konnte, meinte dieser er wolle in dieser Nacht nicht allein sein und es wäre ja nicht das erste Mal das sein ein Bett geteilt hatten. Auch wenn das schon 3-4 Nilschwemmen her war.
Der junge Hohepriester kapitulierte, des Pharaos Wunsch war Befehl – immer.
So entkleidete er sich selbst bis aus sein Lendentuch und kletterte zu Atemu ins Bett. Kaum hatte er sich dazu gelegt schmiegte sich dieser fest an ihn und wünschte ihm murmelnd einen guten Schlaf, doch Seth’s Erwiderung hörte schon nicht mehr da er eingeschlafen war.
Dieser lag nun wach neben seinem besten Freund und verwünschte seinen Körper, bis auch er endlich in den Schlaf glitt.
-------------------------------Flashback / Seto’s Erinnerungen stopp-------------------------
Aufgeschreckt wurde Seto als es an der Tür klingelte, so aus seinen Erinnerungen gerissen brauche er etwas um zu begreifen das er schon selber an die Tür musste um heraus zu finden der ihn jetzt noch Stören wollte, da er seinem Personal den Abend freigegeben hatte.
Fluchend rannte er von seinem Zimmer aus zur Eingangstür.
Mittlerweile war es 8.10 Uhr und die Hoffnung das Yugi noch kommen möge hatte er vollkommen aufgegeben.
So dass er mit offenem Hemd die Tür aufriss, er wollte sich gerade umziehen um mal früh zu Bett gehen als es an eben besagter Tür klingelte, und fragte recht unfreundlich:
„Was!“ bevor er sich auch nur einmal den Störenfried besah.
(1) und (2) Wisst ihr ich bin sadistisch veranlagt. *g* Also mach euch nicht allzu grosse Hoffnungen auf ein Friede, Freude, Eierkuchen Ende. Das wird’s nämlich nicht geben.
So Leute das ist der erst Teil von Kapitel 8. Ich hoffe den zweiten bis spätestens Ende November hoch laden kann. Bitte seid mir für die lange Wartezeit nicht böse aber ich arbeite noch an anderen Fics, speziell Sohn der Götter meine neue Yugioh Fic.
Bis zum nächsten Mal
white_Sin